Bauprojekt Haus und Garten

Das Bauprojekt umfasst bei der Villa von 1905 primär die Fassadensanierung. Der denkmalgeschützte Innenbereich bleibt strukturell erhalten. Nur die notwendigen Eingriffe werden ausgeführt, welche für die Gastronomie und das Coworking unumgänglich sind.

Der Neubau besteht aus zwei Gebäudeteilen: dem Holzbau und dem Zwischentrakt. Dieser ist – transparent in Metall und Glas – gegenüber der Villa zurückgesetzt. Als Kontrapunkt gegenüber der Farbigkeit und Opulenz der Villa erscheinen die Oberflächen des Neubaus in verschiedenen Grauwerten zurückhaltend und skulptural. Gemeinsam mit der Villa bilden die neuen Elemente ein harmonisches «Ensemble». Raumhohe Fensteröffnungen schaffen grosszügige Bezüge zum Garten.

Die Wärme läuft über die bestehende Fernheizung und ein Teil der elektrischen Energie wird über eine Solaranlage gewonnen. Sämtliches Regenwasser wird über eine Retentionsanlage kontrolliert in den Dorfbach zurückgegeben.

Das Gesamtprojekt ist stark dem Garten zugewandt. Der Aussenbereich zieht auch die Nachbarschaften mit ein, schafft Räume für mehrere Generationen und lädt zum Verweilen ein.

Modellansicht von Westen
Der grosse, naturnahe Garten wird mit der Nachbarliegenschaft der Genossenschaft «Schwirrenpark» verbunden. Er versteht sich aber nicht nur als Aussenraum für Jung und Alt. Tagsüber wird er als «halböffentlicher Bereich» zur Verfügung stehen: zum Ausruhen, zum Spielen oder auch einmal für einen Anlass.

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